Mittwoch, 11. Juli 2018

Was war zuerst da?

Horst-Joachim  Lüdecke, emeritierter Professor, ist Klimaskeptiker und Pressesprecher bei EIKE, einem Verein, der sich als Klimaforschungsinstitut versteht. Beim Blog "DIE ACHSE DES GUTEN" hat Horst-Joachim Lüdecke einen Beitrag verfasst mit der Überschrift: "Kleine Inspektion am Klimadampfer".

Darin führt er aus, dass die Erde schon immer wärmere und kältere Zeiten gekannt habe. "Hierbei führen die Temperaturen das CO2; nicht umgekehrt." Wenn es wärmer wird, gasen die Ozeane Kohlendioxid aus und vice versa, wenn das Wasser sich abkühlt, nimmt es verstärkt Kohlendioxid auf. 

"Ein ursächlicher Einfluss von wechselnden CO2 - Konzentrationen auf Erdtemperaturen ist für keine Erdepoche bekannt", so Lüdecke.

Der Klimaholocaust fällt aus, im Gegenteil: "Warmperioden waren immer kulturelle Blütezeiten." Herr Lüdecke weiter.

Die Menschen in Pakistan, die im Mai diesen Jahres unter einer Hitzewelle litten bei Durchschnittstemperaturen von über 40 Grad, ebenso wie im Jahre 2015, mögen diese Tage nicht als "Blütezeit" in Erinnerung behalten, bekannt ist aber, dass im "römischen Wärmeoptimum" auch nördlich der Alpen und sogar in Britannien Wein angebaut wurde und die Wanze Heterogaster urticae - wichtiger Klimamarker - für die Römerzeit sogar im englischen York nachgewiesen wurde.

Das römische Reich hatte seine größte Ausdehnung, man konnte zu Fuß von Britannien bis nach Alexandria wandern auf von römischen Sklaven erbauten Straßen. Amphitheater wurden errichtet und dort nicht nur gemetzelt, wie eine Studie ergab (AerzteZeitung):

Etliche der untersuchten Gladiatoren hielten sich an vorgegebene Regeln, wiesen Wunden nur am Kopf auf, waren ansonsten nicht weiter verstümmelt.  

"Außerdem fanden die Forscher weitere Hinweise für eine bereits ältere Vermutung: Gladiatoren, denen das Publikum durch Daumensenken den Tod zugedacht hatte, wurden vermutlich noch lebend aus der Arena geschleift und hinter den Kulissen durch einen einzigen Hammerschlag auf den Kopf getötet."

Das alles war möglich durch die angenehm warmen Temperaturen, die damals herrschten, ganz ohne exzessiv anthropogen emittierte Klimagase.

Zwei schöne Schaubilder dazu:



 Quelle

Es lässt sich nicht leugnen - hinter diesen zwei Schaubildern steckt die Arbeit einiger Dutzend Wissenschaftler und viele Millionen an Forschungsgeldern, um die Eisbohrkerne zu bergen, zu lagern, auszuwerten, zu diskutieren - die roten Linien - Temperatur - steigen und fallen und dem FOLGT der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre - blaue Linie im oberen Schaubild, gelbe Punkte im zweiten Schaubild - meistens. 

Das erste Schaubild gibt den Zusammenhang Temperatur, Kohlendioxid-Gehalt für die ersten vierhunderttausend Jahre wieder, das zweite Schaubild für die Zeit von 8000 bis 22 000. Die rote Linie im zweiten Schaubild zeigt die Temperaturentwicklung in der Antarktis, die blaue Linie die Temperaturentwicklung global.

Und jetzt? Diesen Blog an dieser Stelle beenden??

 
 


Freitag, 6. Juli 2018

Argumente für den Notfall!

Immer wieder kommt es bei Diskussionen vor, dass Argumente auftauchen, von denen man zuvor noch nichts gehört hat. Svensmark aus Dänemark, hat unter anderem am Niels-Bohr-Institut gearbeitet und Berkeley, California, kosmische Strahlung und Klima, Kosmoklimatologie, sein Buch "The Chilling Stars", noch nicht gelesen?!! Aha!

Es ist zu empfehlen, das dann nachzuholen und zuvor hart und direkt zurückzuschlagen: "Bisher konnte mir noch kein Klimaskeptiker eine einleuchtende Erklärung dafür geben, warum die Temperatur in der Atmosphäre zunächst abfällt und ab etwa 20 Kilometer Höhe wieder beginnt zu steigen. Hat hier jemand einen Stift für mich und ein Blatt Papier bitte!"

Quelle, hier

Den Temperaturverlauf in Rot kann auch der ungeübte Zeichner leicht nachbilden.

"Ab etwa 20 Kilometer Höhe steigt die Temperatur in der Atmosphäre wieder an, warum?
Ozon! Das Klimagas Ozon. Es nimmt zu und bildet in seiner Gesamtheit die Ozonschicht, schützt uns und das Leben auf unserer Erde, weil es selektiv Sonnenstrahlung absorbiert, kurzwellige Sonnenstrahlung, um genau zu sein, verehrte Damen und Herren!"

"Ozon ist ein herausragendes Beispiel für die Wirkung eines Klimagases. Aus dem Spektrum der Sonnenstrahlung werden bestimmte Anteile herausgefiltert und führen zur Erwärmung der gesamten Umgebung, im Falle des Ozons von annähernd -90 ° Celsius auf annähernd 0 Grad, um dann jenseits der Mesosphäre rasch wieder abzufallen."

"Mit dem Kohlendioxid in der Troposphäre verhält es sich analog! Ja, es gibt ihn, den natürlichen Klimawandel infolge von Ausgasungen durch Vulkanausbrüche und magmatische Großereignisse und es gibt ihn, den menschengemachten Klimawandel."

Eine Diskussion über Svensmark hat sich damit für den Abend erübrigt und kann in Ruhe vorbereitet werden, damit im Falle Svensmarks die Antwort ein anderes Mal ebenso schlagfertig und hart, denn Diskussionen über den Klimaholocaust haben nicht spröde noch schwerflüssig zu sein!

Mittwoch, 4. Juli 2018

Weltbevölkerung, Windkraft und die Rettung der Welt!

Bei der Diskussion des Klimaholocausts ist es geboten, diesen immer wieder in Frage zu stellen: Ist es richtig, dass der Klimaholocaust unabänderlich oder ist er nicht doch die entgleiste Fantasie eines vom Wege der logischen Schlussfolgerungen und geistigen Klarheit abgekommenen Menschen, der infolge psychotischen Denkens den Bezug zur Realität verloren hat?  Diese Frage stelle ich mir regelmäßig und versuche sie mit den mir zur Verfügung stehenden Mittel auch zu beantworten.

Die erste Frage zur Beantwortung des Problems, die ich mir beim weiteren Vorgehen stelle, ist: wieviel Menschen gibt es zur Zeit auf der Erde und wie entwickelt sich diese Zahl?

Hier zwei anschauliche Übersichten, die ich gefunden habe:



Quelle: Hier!


Heute wurden, es ist noch keine 12 Uhr, schon 200 000 Kinder geboren, es verstarben im selben Zeitraum aber deutlich weniger als 80 000 Menschen. Am Ende dieses Tages werden wir den Tod von annähernd 200 000 Menschen beklagen müssen, das ist viel, im Laufe eines Jahres sind das mehr Menschen als infolge des 2. Weltkrieges den Tod fanden, aber zugleich dürfen wir auch am diesen Tages Ende deutlich über 400 000 neue Mitbürger begrüßen, also weit mehr, als heute verstorben sind.

Diese neuen Mitbürger wollen wir natürlich mit allem versorgen, was zum Leben notwendig, unter anderem Energie, aber nicht irgendeine Energie sondern saubere Energie, Energie, die das Überleben auch langfristig ermöglicht, die den Menschen nicht zerstört sondern seinen Wohlstand und seine Zufriedenheit steigert.

Und das geht unter anderem durch Windkraft.

Quelle: Hier!

Wunderbar, technische Meisterwerke, bereit zu immer größeren Leistungen, jetzt schon höher als der Dom Kölns und demnächst sogar den Pariser Turm deutlich überragend!

Gehen wir davon aus, wir versorgten nun alle neuen Erdenbürger mit sauberem Windstrom (die Probleme der Speicherung lasse ich heute beiseite), dann brauchen wir mindestens 10 000 kWh pro neuem Erdenbürger, denn der Durschnitt liegt bei etwa 20 000 kWh und weniger sollten wir niemandem zumuten, wenn der deutsche Bürger bei insgesamt über 40 000 kWh pro Jahr Energienutzung liegt.

Nehmen nun ein Windkraftwerk, das heute nach modernsten Standards gebaut wird, den Kölner Dom überragt, setzen 5 MW Höchstleistung an, 2000 Volllaststunden, dann ergibt das etwa 10 Millionen kWh pro Jahr! Nicht schlecht!

Wieviel dieser Windkraftanlagen müssen wir jedes Jahr zusätzlich bauen um etwa 80 Millionen hinzugekommene Erdenbürger mit 10 000 kWh zu versorgen?

Etwa 80 000 Anlagen zusätzlich, Jahr für Jahr, jede größer als der Kölner Dom!

Schaffen wir das?  

Sollten wir es schaffen, haben wir allerdings die Kohlendioxidemissionen der schon lebenden Mitbürger noch nicht reduziert, die wären dann nur gleich geblieben!

Dienstag, 19. Juni 2018

Strom verschenken!


Ans Ausland!

Nicht an mich! Natürlich!

Im Gegenteil, ich muss zahlen und alle anderen auch, sofern sie nicht selbst Ökostrom generieren, also über einen gewissen Mindestwohlstand verfügen.

"Unerwünschte Nebenwirkung der Energiepolitik: Deutschland verkauft Strom an Nachbarländer - und zahlt bei dem Geschäft zusätzlich Geld. Die Politik ist beunruhigt." (Quelle)

So sehr aber auch nicht. Sprechen wir besser von irritiert und geistiger Parese.

Ein Beispiel: Der Neujahrstag 2018, entsinnen wir uns. Die Sonne schien, leichter Wind, die Produktion in Deutschland ruht. Das bewirkte eine geringe Stromnachfrage bei gleichzeitiger Ökostromproduktion. Was also tun mit der für nicht unerhebliches Kapital bereitgestellten regenerativen Energie, die viele modern-progressive Deutsche als achtunggebietend betrachten. 

Antwort: Den für Geld bereitgestellten Strom für Geld ins Ausland verkaufen, mittels negativem Preis: Wer Strom aus Deutschland in sein Netz einlässt, damit die Frequenz bei uns nicht anschwillt und  Blackout verursacht, wird bezahlt dafür, bis zu 76 Euro pro Megawattstunde, das heißt negativ mehr als der Strom zu anderen Zeiten positiv kostet.

Während 2008 noch an 15 Stunden Strom zum "negativen" Preis verkauft werden musste, waren es nach Angaben der Bundesnetzagentur 2017 bereits 146 Stunden "negativer" Strompreisverkauf.

Die Kosten dafür werden in unser aller Stromrechnung untergebracht, denn die Regel lautet: Auch wenn regenerativer Strom bereitgestellt wird, den niemand braucht, muss dieser wenn möglich abgenommen und vermarktet werden. Der negative Preis anders ausgedrückt: Sie brauchen keinen Fisch? Gut, dann gebe ich ihnen solange Geld, bis Sie ein paar mitnehmen.

Das Bundeswirtschaftsministerium reagierte: Man bleibe gelassen, hieß es. Einige Politiker aber sollen gesagt haben, diesen Irrsinn könne man sich auf Dauer nicht leisten. Sowohl die Versorgungssicherheit wie die Wettbewerbsfähigkeit seien gefährdet.  

Nicht verwechseln sollte man den Stromverkauf zu negativen Preisen mit den "Stromnoteingriffen". Dafür waren 2017 1,4 Milliarden fällig, neuer Rekord im Vergleich zu den 1,1 Milliarden 2015.

Stromnoteingriffe sind notwendig, um "kritischen Netzsituationen" entgegenzuwirken. Im Jahr 2017 war das an 353 Tagen nötig, weil der Wind nicht so blies und die Sonne nicht so schien, wie der Verbrauch es erforderte.

2016 war ein windschwaches Jahr, also musste man statt der 1,4 Milliarden lediglich 880 Millionen für Noteingriffe aufwenden. 2017 war ein problematisches Jahr und windreich, deswegen mussten etwas über 10 Milliarden kWh "abgeregelt" werden und durch uns Verbraucher bezahlt werden, ohne dass sie bei uns aus den Steckdosen kamen. Gleichzeitig musste etwa so viel im Süden durch Kraftwerke produziert werden, da der abgeregelte Strom dort nicht ankam. Das nennt man "redispatch". Insgesamt wurden für über 20 Milliarden kWh redispatch-Kosten fällig.

Wieviel genau verschenkt, abgeregelt, redispatched oder zum negativen Preis verkauft, ist zumindest nicht unmittelbar in all seinen Verästelungen zu ermitteln.

Bei Gelegenheit aber, bei Gelegenheit, nicht mehr heute, denn manchmal macht das Thema müde, einfach müde.

 
 


Donnerstag, 7. Juni 2018

Wind und Strom: Wie ist die Lage?

Gut, wenn nicht sogar sehr gut, wenn ich mir das folgende Diagramm anschaue (Quelle hier)


Der Ausbau der regenerativen Energieträger Wind und Solar ist über die Jahre hinweg konsequent vorangetrieben worden. Sicher, es kostet etwas, dafür haben wir aber von der Stromerzeugungskapazität inzwischen mehr als 50 % der Gesamtkapazität durch Wind und Strom abgedeckt: Super Leistung!
Wind onshore (hellgrau), Wind offshore (dunkelgrau) und Solar haben die fossile Stromerzeugung kapazitätsmäßig inzwischen weit überholt!

Nun zu einem anderen Diagramm: Quelle hier!
Und das bedeutet es:
Es ist Freitag der 26. Januar 2018, 9 Uhr: Der letzte Werktag der Woche hat begonnen. Benötigt werden etwa 72 Gigawatt, damit die Nachfrage nach Strom befriedigt wird. 

Solar liefert: 1,67 von 72, Wind: 1,80 von 72. Sowohl Sonne wie Wind sind an diesem Tag, um diese Uhrzeit noch recht zurückhaltend. Also die Pumpspeicher anwerfen, damit sie das ausgleichen, alle Rohre auf: 4,39 Gigawatt!

Steinkohle etwa 17 von 72, Braunkohle 17,5 von 72, Kernenergie 9,4 von 72 und Gas über 10 von 72.

Immerhin, wir haben unseren guten Willen bewiesen: Über 50 Prozent der Gesamt-Kapazität sind Wind und Solar, kostet zwar etwas, aber über 50 % Kapazität.


Wenn die nicht wehen bzw. scheinen, dafür können wir doch nichts.

Montag, 4. Juni 2018

Annalena Baerbocks Netze und Speicher!

Erst neulich vernahm ich, dass mit dem neuen Führungsduo die "Grünen" wieder präsentabel und mögliche Option bei Wahlen.

 Frau Baerbock, weibliches Mitglied*in des Führungsduos der Grünen/innen, Quelle!

Ja, vielleicht, dachte ich, ermahnte mich aber sogleich, auch die Sachgrundlagen in Augenschein zu nehmen. 

Hilfreich schien mir zur Prüfung derer ein "Interview der Woche" des DLF. Das gäbe sie nicht spontan, darauf bereitet man sich vor, um der Kompetenz entsprechend die Fragen des Interviewpartners zu beantworten.

Es fand statt am 21.1.2018. Was hatte Frau Baerbock beispielsweise zu Energiefragen, einem meiner bevorzugtem Interessengebiete, zu sagen?

Ich zitiere: "Das ist ein Dreiklang. Und es ist aber so - und das ist einfach Fakt, da kommt man nicht drum herum - wir haben massiv Stromexporte."

Völlig richtig, zum Beispiel an Tagen wie diesen, an denen der Wind leicht weht und die Sonne fast im Jahreshöchststand die Tage mit hellem Glanz erfüllt!

Beeindruckend ist es hier  zu sehen.

Frau Baerbock weiter: "Wir exportieren ein Zehntel unseres Stroms ins Ausland, in andere Länder. Die osteuropäischen Staaten haben schon gesagt: 'So geht das nicht weiter, ihr verstopft unsere Netze.'"

Netze verstopfen? Glaubt Frau Baerbock, dass aus ihrer Steckdose die Elektronen herausfließen, die Waschmaschine mit Gleichstrom statt Wechselstrom betrieben? Warum exportieren wir denn den Strom, wenn die Sonne scheint, der Wind weht, beziehungsweise warum verschenken wir Strom, wenn viel anfällt? 

Weil Produktion der Nutzung entsprechen muss und wir häufig keine Möglichkeit in Deutschland haben, den anfallenden Strom zu speichern, zum Beispiel in Pumpspeicherkraftwerken. Also tun das andere für uns, in Österreich, in Luxemburg, in der Tschechoslowakei, zu extrem günstigen Strompreisen oder sogar gegen Geld!

Wenn wir dann des Nachts wiederum nicht genug Strom haben, importieren wir einen Teil des Stroms zurück, allerdings zu ungünstigen Strompreisen. Unter kaufmännischen Gesichtspunkten hört sich das nicht vorteilhaft an.

Frau Baerbaum weiter: "Deswegen haben wir gesagt, diese zehn Prozent Export die können wir an Kohle vom Netz nehmen. Und natürlich gibt es Schwankungen. Das ist vollkommen klar. An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren."  

Liebe Frau Baerbaum: Das wäre als intellektueller Terroranschlag auf das Funktionieren unserer Gesellschaft anzusehen, wenn es vermutlich nicht so, dass sie unwissend dessen, wovon sie reden. 

Wenn Deutschland so hervorragende Speichermöglichkeiten hätte, dann bräuchten wir den Strom doch nicht exportieren, insbesondere dann nicht, wenn er verschenkt wird oder sogar dafür gezahlt wird, während die Verbraucher jede verschenkte Kilowattstunde gemäß EEG sehr teuer zu bezahlen haben, etwas, was sie nicht geliefert bekommen. Im Grunde: Betrug! 

Zudem beschweren sich die Importeure deutschen Stroms: "Verstopfen ihre Leitungen"? Wir verstopfen die Leitungen nicht, sondern überlasten sie, die vorgeschriebene Frequenz von 50 Hz wird überschritten, wie verschleißen die euröpäischen Netze, ein Blackout ist eine Frage der Zeit, wenn wir nicht sehr teure Gegenmaßnahmen ergreifen!  

"Deswegen fungiert das Netz als Speicher". Sie haben tatsächlich kaum Kenntnis und davon viel Falsches, Frau Baerbock. 

Dafür gab es im Netz Häme. Zu recht, wenn sie als Vertreterin der Grünen zu diesem Schlüsselthema als Führungsperson Stellung nehmen.

Und wenn Sie keine Lust haben, sich in diesen existenziellen Bereichen aufklären zu lassen, dann sind sie nicht nur falsch in diesem Politikbereich, sondern sogar eine Gefahr.

Ein Zahnarzt, der keine Lust hat, eine Bypassoperation durchzuführen,  sollte das bitte auch unterlassen.

Aber Frau Baerbock macht es noch ärger. Auf ihrer Webseite erklärt sie einige Tage nach dem Interview, vermutlich um richtigzustellen:

"Speicher und Netze wirken darin funktional sehr ähnlich, auch wenn sie physikalisch völlig verschieden sind. Denn beide tragen dazu bei, kurzzeitig auftretende Überschüsse und Engpässe auszugleichen. Damit nehmen sie eine Schlüsselstellung im künftigen Stromsystem ein. Zusätzlich bergen das Gasnetz und die daran angeschlossenen Gasspeicher ein großes Speicherpotenzial, das über „Power to Gas“ erschlossen werden kann. Hierdurch ist auch ein saisonaler Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch denkbar, da das Gasnetz eine größere Kapazität sowie eine höhere Reaktionsträgheit aufweist als das Stromnetz. Durch eine Kopplung der beiden Netze kann „Power to Gas“ zu mehr Versorgungssicherheit beitragen."

Die angesprochenen Gasspeicher gibt es, sogar ausreichend, aber wir müssten das Gas ersteinmal aus den regenerativen Energien herstellen. Dazu gibt es einige Versuchsanlagen, die sehr teuer, mit ziemlich schlechtem Wirkungsgrad, wenn man den gesamten Prozess berechnet! Wieder kaum Ahnung!

Frau Baerbock weiter: "Denn statt die für Stromkunden teuren, nur selten gebrauchte Reservekraftwerke im eigenen Land vorrätig zu halten, kann man in Engpasssituationen preisgünstigen Strom aus dem Nachbarland beziehen."

Ach, so einfach ist das. Wenn wir nicht genug Strom, dann verkaufen uns die Nachbarn "preisgünstig" welchen, von ihren Atomkraftwerken beispielsweise oder Kohlekraftwerken, die wir abgeschaltet haben, um die Klimaschutzvorgaben einzuhalten.


Im nächsten Satz schreibt sie dann:

"Das nutzen vor allem die Nachbarstaaten Deutschlands, die unseren preiswerten Strom importieren."

Damit mehr als genug. Die fachliche Eignung der Vorsitzenden der Grünen bedarf keines Tadels, sie bedarf des Widerstandes! 


Es wird ernst, wir laufen Gefahr, dass es Tote geben wird aufgrund der Inkompetenz geistig umnachteter Grünen-Politik! Quelle!

Freitag, 1. Juni 2018

Schulden und Klimaholocaust!

Schulden sind in einem kapitalistischen System unumgänglich. Sie treiben den Wirtschaftsmotor an. Wenn ein amerikanischer Student mit 100 000 $ Schulden bei der Bank und dem Ph.D. im Businesskoffer die Uni verlässt, wird er sich beeilen, einen gut dotierten Job zu übernehmen, um seine Schulden zurückzuzahlen. Dazu braucht mann/frau in den USA in der Regel ein Auto, gerne ein e-Auto, aber bitte noch nicht jetzt, denn das Auto wird auch über Schulden finanziert.

In einem lesenswerten Beitrag von Mario Ohoven  in der "Welt" erläutert er: In den USA haben die Studentenkredite ein Volumen von 1,3 Billionen Dollar erreicht, also 1 300 Milliarden Dollar, die für Autokäufe ein Volumen von 1 100 Milliarden.

Die OECD-Staaten haben sich auch nicht gerade knapp weiter verschuldet seit der Finanzkrise 2008: von 25 000 Milliarden $ auf 45 000 Milliarden $. Und das nicht, um damit vorrangig Windräder und Umspannwerke zu bauen, sondern:

"Es geht für Obama um sein Vermächtnis als Präsident. Niemand vor ihm hat so viele Drohnenangriffe auf Terrorverdächtige angeordnet. Unter seinem Vorgänger George W. Bush griffen die Vereinigten Staaten fünfzig Ziele in Pakistan an, unter Obama gab es dort mehr als 350 Angriffe."

Ja, Herr Präsident Obama, Friedensnobelpreisträger. Und das waren alles keine Segelflugdrohnen! Aber er findet das richtig, bis heute, sonst wäre alles noch viel schlimmer, sagt er. Und dafür haben sich die USA beispielsweise verschuldet.

Insgesamt stiegen die Schulden weltweit auf etwa 233 000 Milliarden $, also pro Erdenbürger etwa 29 000 $, großzügig gerechnet, alle mitgezählt, auch die in Afrika und Indien.

Seien wir einmal aufrecht und ehrlich: Das wird nie und nimmer bezahlt bzw. aufrecht erhalten werden können. Darum werden die Banken und Zentralbanken noch einiges hineinpumpen, woran sich einige wenige bereichern, Immobilien kaufen, Gold kaufen, Wertpapiere kaufen, die alle mehr oder weniger im Wert steigen, Mieter werden noch stärker ausgeplündert und Krankenschwestern, Pfleger, Auslieferungsfahrer und viele mehr.

Aber: Warum sollen wir es uns dann auch noch antun, hohe Strompreise zu zahlen?

Um die Welt zu retten? Lächerlich. Finanzkrisen führen früher oder später alle zum Krieg, kann man in den Geschichtsbüchern gut zurückverfolgen. Und wir haben dann unsere Aussicht mit hässlichen Windrädern verbaut, unser knappes Geld dafür hergeben müssen, um dann einen Blackout im unzureichend gesicherten Keller zu haben, weil es ja angeblich keine Kriege mehr geben würde?

Nein danke. Jeder ist sich selbst der Nächste: Genießt das Leben, liebe Mitbürger, Politik und Wirtschaft sind krank und dekadent, - sehr dekadent, ja -, darum: Genießt den Tag, das Wochenende, denn das Ende kommt, oft schneller als manchem dünkt und wird möglicherweise nicht so angenehm.

Am Montag können wir dann wieder darüber nachdenken, was man noch tun kann, um sich auf eine Katastrophe vorzubereiten!